Landminenräumung weltweit
Nach Krieg, Tod und Terror ist der Beschluss, die Waffen ruhen zu lassen, der erste Schritt zu einem Neuanfang für die betroffenen Menschen. Nur für Landminen gilt kein Waffenstillstand oder Friedensvertrag.
Minen und andere militärische Sprengkörper wie Bomben oder Granaten wirken noch lange nach dem Ende eines Krieges fort. Unschuldige werden getroffen: Bauern auf ihren Feldern, Kinder beim Spielen, Frauen beim Holzsammeln, Menschen in Schulbussen oder Lastwagen mit Hilfsgütern. Auch die Tiere leiden unter den Folgen der Landminenkriegsführung.
Die vom Krieg zerrütteten Länder sind meist selbst nicht in der Lage, sich von den tödlichen Hinterlassenschaften in ihrer Erde zu befreien. Es fehlt an Geld, Technik und Fachkräften, um Minen und Munition aufzuspüren und unschädlich zu machen. Um das Leid der Menschen zu verringern und ihnen zu helfen, wieder ein normales Leben zu führen, hat DEMIRA sich die Kampfmittelräumung und die Entwicklung von mechanischen Räumgeräten zur Aufgabe gemacht.
Unsere Mannschaften setzen sich aus Fachkräften zusammen mit einschlägigen Erfahrungen auf den Gebieten Kampfmittelräumung, Maschinenbau, Unternehmensführung und Notfallmedizin.
Wir übernehmen weltweit Räumaufgaben und führen diese selbständig durch. Darüber hinaus bilden wir in den ehemaligen Kriegsgebieten einheimische Menschen in Spreng- und Kraftfahrzeugtechnik und im Metallhandwerk aus. So leisten unsere Mitarbeiter neben ihrer gefährlichen Arbeit auch dauerhaft Hilfe zur Selbsthilfe.
Dr. Rainer Stinner, FDP MdB
Vorsitzender der Parlamentariergruppe Bosnien-Herzegowina:
„DEMIRA leistet in den ehemaligen Kriegsgebieten auf dem Balkan eine unverzichtbare Arbeit. Das Leben in Bosnien-Herzegowina ist sicherer geworden durch die Minenräumaktionen von DEMIRA. Dieses Engagement findet vor Ort aber auch im Deutschen Bundestag großen Anklang."
Inge Höger MdB
Abrüstungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag:
„Minenräumung ist sehr, sehr wichtig für die Menschen in Bosnien-Herzegowina. Es ist weiterhin notwendig, dass die Bundesregierung diese Arbeit unterstützt. Außerdem muss Deutschland endlich die Produktion und den Export von Fahrzeugminen stoppen."