8.6.2006, 7: 30 Uhr Vulkanausbruch in Indonesien
Per SMS kam heute früh die Meldung aus Indonesien vom dortigen Einsatzleiter Martin Auracher.
Der nun erfolgte, lange befürchtete Ausbruch des Merapi auf Java verschärft die Situation der Erdbebenopfer in Indonesien nochmals. Nach einer Meldung von Spiegel Online quollen Lava, Asche und extrem heiße Gaswolken aus dem Vulkan und breiteten sich im Umkreis von mehr als fünf Kilometern aus. 15.000 Menschen sind auf der Flucht. Unmittelbar nach dem Ausbruch setzte die DEMIRA Emergency Response Unit vier Fahrzeuge mit entsprechenden Hilfskräften in Richtung Katastrophengebiet in Bewegung.
Der 3000 Meter hohe Vulkan Merapi liegt ca.50 Kilometer entfernt von dem Gebiet, das von dem Erdbeben heimgesucht wurde. In ihm wächst seit Wochen ein Lavakegel. Experten befürchten, dass er plötzlich in sich zusammenstürzen und dabei Wolken heißen Gases ausstoßen könnte, die sich in rasender Geschwindigkeit bis zu zwölf Kilometer weit ausbreiten können.
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