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Minenspürhunde

Minenspürhund mit Hundeführer

Um Geschwindigkeit, Kosteneffizienz, Sicherheit und Effektivität im Rahmen der Humanitären Minenräumung zu erhöhen, wurden eine Reihe von ergänzenden Techniken entwickelt. So werden seit Mitte der 90er Jahre Hunde dazu ausgebildet und eingesetzt, Minen zu finden. Hunde sind in der Lage, Sprengstoffe, die in Minen und Blindgängern (engl. Unexploded Ordnance, UXO) eingesetzt werden, durch ihren Geruchssinn wahrzunehmen. Zudem können sie trainiert werden, Sprengstoffe anzuzeigen, ohne sich selbst oder den Hundeführer zu gefährden. In Begleitung des Hundeführers sucht dabei ein Minenspürhund ein Gebiet ein betroffenes Gebiet ab und wird sich ruhig setzen, wenn er Sprengstoffe wahrnimmt.

Der Einsatz von Minenspürhunden ist häufig deutlich schneller und kosteneffizienter als der Einsatz von Metalldetektoren. Im Gegensatz zu diesen können Hunde zudem Minen mit sehr kleinen Metallbestandteilen aufspüren. Zudem ist es möglich, Hunde auch in Gebieten einzusetzen, die stark mit metallischen Überresten und Schrott verunreinigt sind. Diese Fähigkeiten von Minenspürhunden bedeuten aber auch eine große Verantwortung für die Organisationen, die sich auf sie verlassen. Sie müssen für eine gute Pflege der Hunde, sowie für ausreichendes Training und Nahrung sorgen.